Samburu National Reserve
Der wilde Norden Kenias
Etwa 350 km nördlich von Nairobi liegt das Samburu Naturreservat, 165 qkm groß und von 850 m Höhe im Westen auf 1250 m im Osten ansteigend. Trockenes Buschland, offenes Grasland, sanfte buschbewachsene Hügel und der Schokoladenfluss Ewaso Nyiro mit seinem schmalen Galeriewald prägen das Landschaftsbild.
Der Jahresniederschlag liegt unter 400 mm in diesem heißen, dünn besiedelten Norden Kenias. Dieses von Trockenheit gekennzeichnete Ökosystem liegt vor dem mächtigen Ol Olokwe Berg und bietet speziellen Tierspezies eine Heimat.
Strohgelbes Gras, rote Erde, riesige alte Bäume und Palmen, klassische afrikanische Flusslandschaft, azurblauer Himmel und die alles überstrahlende Sonne bringen Sie dem charakteristischen Afrika ganz nah!
Mit viel Glück kann sogar ein Rudel der extrem vom Aussterben bedrohten Afrikanischen Wildhunde gesichtet werden!
Samburu, Shaba und das Buffalo Springs Naturreservat bilden ökologisch eine Einheit und grenzen fast aneinander.
Die ganze Schönheit Kenias liegt Ihnen hier zu Füßen!

Größe
165 km²
Höhe
850 – 1.250 m
Niederschlag
unter 400 mm/Jahr
Die Samburu Special Five
Besondere Attraktion sind in diesem Schutzgebiet die Grevyzebras, Netzgiraffen und Giraffengazellen. Aber auch Oryxantilopen und die kleinste Antilopenart Dikdik bevölkert diesen trockenen Lebensraum.
Große Elefantenherden durchstreifen das Gebiet auf der Suche nach lebensnotwendigem Wasser.
In der Dämmerung tauchen prächtige Leoparden im Galeriewald auf der Suche nach Beute auf. Büffel stillen ihren Durst am Flussufer, vorsichtig Ausschau haltend nach den lauernden riesigen Krokodilen. Löwen und Schabrackenschakale warten im Schatten der Bäume auf die Stunde der Jäger, wenn die Hitze des Tages nachlässt.
Wann reisen?
Die Trockenzeiten von Juni bis Oktober sowie Dezember bis März bieten die beste Wildbeobachtung: Die Tiere sammeln sich am Ewaso-Nyiro-Fluss, der einzigen verlässlichen Wasserquelle in dieser heißen Region.
Tagsüber wird es heiß, die Nächte bleiben mild. In den Regenzeiten (April/Mai und November) kann der Fluss anschwellen und manche Pisten werden schwer passierbar.