Maasai Mara
Kenias berühmtestes Wildreservat
Die Maasai Mara ist eines der bekanntesten und berühmtesten Tierreservate.
In der Sprache der Maasai bedeutet Mara gefleckt oder gepunktet. Manche sagen, die Maasai wählten diesen Begriff wegen der gefleckt aussehenden Landschaft, Akazien und Dornbüsche auf der sonst einheitlichen Ebene. Andere meinen, die Mara wirke wie von Flecken bedeckt, wenn Millionen umherwandernder Huftiere während der Migration (Große Tierwanderung) über die weiten Ebenen ziehen.
Die Maasai Mara und die angrenzende Loita Plains in Kenia bilden den nördlichen Teil des riesigen Serengeti – Maasai Mara Ökosystems.
Das Maasai Mara National Reservat ist etwa 1530 km² groß, begrenzt durch die Serengeti (Tansania) im Süden, der Siria Escarpment (auch Oloololo genannt) im Westen und Maasai Farmland nördlich, östlich und westlich begrenzt. Sand -, Talek- und Mara-Fluss sind die Hauptflüsse, die das Gebiet durchziehen.
Die Maasai Mara beinhaltet unterschiedliche natürliche Habitate für die heimische Tierwelt: die weiten Ebenen bedeckt von hohem roten Gras und verstreuten Akazien, sanfte von Kurzgras bewachsene Hügel, felsige Inselberge, kleine Waldgebiete, umfangreiches Marschland, Sumpfgebiete und natürlich der mächtige Mara-Fluss mit seinen Uferwäldern.
Alle Tiere Afrikas scheinen sich hier ein Stelldichein zu geben!

Größe
ca. 1.530 km²
Säugetierarten
ca. 80
Vogelarten
über 450
Big Five & die große Migration
Das Mara Ökosystem beherbergt einige der größten und vielfältigsten Wildtierpopulationen Afrikas. Hier kann man wilden Tieren sehr nahe begegnen. Fast alle Tiere des afrikanischen Kontinents können wir beobachten: circa 80 unterschiedliche Säugetierarten und mehr als 450 Vogelarten.
Große ortsansässige Herden von Zebras, Antilopen, Büffel, Gazellen, Giraffen sowie Raubtiere (Löwen, Leoparden, Geparde, Hyänen) sind das ganze Jahr über weit verbreitet. Hier kann man häufig noch Augenzeuge einer Löwenjagd werden, in anderen Teilen Afrikas inzwischen eine Seltenheit.
Wann reisen?
Es gibt keine wirkliche beste Zeit um die Maasai Mara zu bereisen, zu jeder Jahreszeit sind hervorragende Wildbeobachtungen möglich.
Die meisten Tierfreunde möchten ihren Besuch mit der Großen Wanderung der Gnus von Juli bis November verbinden. Hierbei das richtige Timing hinzubekommen ist wirklich schwierig. Die Natur lässt sich nicht beeinflussen, die Migration setzt sich abhängig von Regen und Nahrungssuche in Bewegung.
Die heißeste Jahreszeit ist von Dezember bis März, wenn die Temperaturen von 28 ° C / 80ºF bis 32ºC liegen. Die kühle Jahreszeit dauert von Juli bis September, aber die Temperaturen fallen selten unter 12ºC. Die Nächte können in allen Jahreszeiten wegen der Höhe (1500 m über dem Meeresspiegel) der Mara Ebenen kühl sein und warme Kleidung ist wichtig.
Camps & Lodges in der Mara